vegan4future.de https://vegan4future.de Liebevoll links und grenzenlos grün Fri, 25 Sep 2020 07:31:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://vegan4future.de/wp-content/uploads/2020/01/cropped-Logo-e.v.-32x32.png vegan4future.de https://vegan4future.de 32 32 182635033 Wir alle müssen unser Leben ändern und wir müssen das Ändern leben!​ https://vegan4future.de/wir-alle-muessen-unser-leben-aendern-und-wir-muessen-das-aendern-leben%e2%80%8b/ Fri, 25 Sep 2020 07:11:22 +0000 http://vegan4future.de/?p=1203 Gedanken zum globalen Klimastreik von Fridays for future. Wir, von vegan4future e.V. möchten heute zum globalen Klimastreik ein paar Gedanken mit Euch teilen, die uns sehr bewegen. Ein kurzer Satz zu uns: unser Verein wurde 2019 von bundesweit aktiven Klimaschützern in Göttingen gegründet. Wir möchten gerne mit einem Zitat von Albert Einstein einführen: „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“ Die Klimakatastrophe ist derart fortgeschritten, dass sie uns alle angeht, in allen Bereichen! Nicht nur die Autofahrer*innen! Nicht nur die Architekt*innen! Nicht nur die Reisenden! Nicht nur die Kraftwerkbetreiber*innen, die Autoindustrie und die Politiker*innen! Jede*r

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Gedanken zum globalen Klimastreik von Fridays for future.

Wir, von vegan4future e.V. möchten heute zum globalen Klimastreik ein paar Gedanken mit Euch teilen, die uns sehr bewegen. Ein kurzer Satz zu uns: unser Verein wurde 2019 von bundesweit aktiven Klimaschützern in Göttingen gegründet.

Wir möchten gerne mit einem Zitat von Albert Einstein einführen: 

„Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“

Die Klimakatastrophe ist derart fortgeschritten, dass sie uns alle angeht, in allen Bereichen!

Nicht nur die Autofahrer*innen!
Nicht nur die Architekt*innen!
Nicht nur die Reisenden!
Nicht nur die Kraftwerkbetreiber*innen, die Autoindustrie und die Politiker*innen!

Jede*r Einzelne von uns hat einen großen Einfluss auf die Klimabilanz und jede*r Einzelne von uns ist ein Teil der Veränderung! Wir alle müssen unser Leben ändern und wir müssen das Ändern leben!
Denn Klimaschutz beginnt vor allem auf unserem Teller!                              

Wir wissen, dass Massentierhaltung eine Riesen-Katastrophe für unsere Umwelt und unsere Klimabilanz ist.
Wir wissen, dass mit ihr mehr Treibhausgasemissionen verursacht werden als im gesamten globalen Verkehr.
Wir wissen, dass Wälder für den Anbau von Futtermitteln gerodet werden und um Platz für die Tierhaltung zu schaffen.
Wir wissen, dass Pestizide für Futtermittel und die Gülle der Tiere in unser Trinkwasser gelangen und immer mehr zur Belastung werden.
Wir müssen das ändern – und das können wir täglich auf unserem Teller.

Artenschutz beginnt auf unserem Teller!                                                     

Wir wissen, dass die hohe Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten der Hauptgrund dafür, dass die Landwirtschaft für 80 % der globalen Entwaldung verantwortlich ist.
Wir wissen, dass das Landnutzungsveränderungen zur Folge hat, so dass unberührte Natur zu Ackerland wird!
Wir wissen, dass damit Ökosysteme und Lebensräume zerstört werden.
Wir wissen, dass Großsäuger, Menschenaffen, Meeresbewohner, aber auch Insekten, wie die immens wichtigen Bienen, massiv bedroht sind.

Jedes Lebewesen hat seinen Platz und seinen Sinn und Zweck. Indem wir ihnen ihr Leben, ihren Sinn und ihren Zweck nehmen, weil wir unsere Lebensweise in den Vordergrund stellen, berauben wir die Erde, andere Menschen, Lebewesen und Nachkommen ihrer Lebensqualität und ihrer Gesundheit.
Wir müssen sofort aufhören, auf Kosten der heutigen und zukünftigen Arten zu leben. Artenschutz und Klimaschutz bedingen einander und beginnen auf unserem Teller!

Tierschutz beginnt auf unserem Teller!                                                        

Wir wissen, wie tierschutzwidrig Milchviehhaltung, Eierproduktion, Ferkelkastration oder Speisefischhaltung betrieben werden. Es ist schon von anderen 1000fach dargestellt worden.
Wir wissen das alles.
Wir von Vegan4future wollen deutlich machen, dass die ethische Verantwortung gegenüber unseren tierischen Mitlebewesen nicht nur beinhaltet, auf diese Ausbeutung zum Zwecke unserer Ernährung zu verzichten. Wir haben eine ebenso große Verantwortung für alles Leben überall auf unserem Planeten.

Tierschutz ist Menschenschutz ist Klimaschutz, und sie beginnen auf unserem Teller!


Naturschutz beginnt auf unserem Teller!
                                         

Wir wissen, dass Wälder, Feuchtgebiete und Wiesen wesentliche Funktionen für das lokale Klima und die Wasserversorgung übernehmen.
Wir wissen, dass Wälder als große Kohlenstoffsenken fungieren, indem sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre aufnehmen und speichern.
Wir wissen, dass durch gerodete Wälder Unmengen Kohlendioxid freigesetzt werden. Es ist eine Tatsache, dass ca. 10 % aller Treibhausgase durch die Zerstörung von Wäldern und andere Landnutzungsmaßnahmen in die Atmosphäre abgegeben werden!
Wir wissen, dass die Nutztierhaltung für fast 1/3 des gesamten landwirtschaftlichen Wasserverbrauchs der Welt verantwortlich ist und gleichzeitig etwa 2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

Hier ist es nur die logische Folge, dass eine pflanzenbasierte Ernährung zahlreiche positive Auswirkungen auf die Umwelt haben kann und dass die drastische Reduktion von tierischen Produkten weitgehend Entwaldung überflüssig macht und Emissionen reduziert!

Naturschutz und Klimaschutz bedingen einander und beginnen auf unserem Teller!

Empathie und Solidarität beginnen auf unserem Teller!
              

Wir wissen so viel, aber wir müssen schnell verstehen lernen, dass wir nur sind, weil andere Lebewesen auch sind. Es ist nicht so, dass wir nur zum Zwecke da sind, andere zu essen, zu quälen und auszurotten.
Schon Albert Einstein sagte: „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“
Nur Gegenseitigkeit macht unser Dasein möglich. Unser Egoismus muss ein Ende haben! Alles auf unserem Planeten ist lebendig. Wir müssen aufhören so zu tun, als sei alles tote Materie, die uns zur Verfügung steht.
In dem Sinne können wir lernen von den Weisheiten alter Völker, die wissen, dass wir unsere Realität nur durch fühlende Teilnahme verstehen können.
Unser bisheriges rein analytisches Denken hat zu dem Zustand geführt, in dem wir uns jetzt befinden. Wir müssen die Welt fruchtbar halten!
Mit einer rein pflanzlichen Ernährung wäre es möglich mehr als 10 Milliarden Menschen weltweit zu ernähren!
Empathie und Solidarität mit den Lebewesen, der Natur und unserem Planeten beginnen und enden auf unserem Teller!

Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will. – Albert Einstein

©vegan4future e.V. – September 2020

Diese Rede wird auf den Demos zum globalen Klimastreik von Fridays for future am 25.09.2020 in verschiedenen Städten gehalten.

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Brief an die Bundesregierung von Parents for Future Deutschland https://vegan4future.de/brief-an-die-bundesregierung-von-parents-for-future-deutschland/ Mon, 21 Sep 2020 09:44:54 +0000 http://vegan4future.de/?p=1171 EEG nicht weiter zum Energiewende-Verhinderungsgesetz machen! Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrter Herr Minister Altmaier, sehr geehrte Frau Ministerin Schulze, seit nunmehr zwei Jahren setzen wir uns dafür ein, die Zukunft der uns nachfolgenden Generationen zu sichern, indem wir zusammen mit Fridays for Future und anderen Gruppierungen von der Politik nichts weniger als die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens einfordern. Ein dafür ganz zentraler Bereich ist die Energieversorgung in allen Sektoren, die für einen sehr großen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Konsequenterweise haben Fridays for Future daher die Forderung erhoben, dass Deutschland seine gesamte Energieversorgung bis spätestens 2035 auf Erneuerbare

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EEG nicht weiter zum Energiewende-Verhinderungsgesetz machen!  

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Minister Altmaier,
sehr geehrte Frau Ministerin Schulze,

seit nunmehr zwei Jahren setzen wir uns dafür ein, die Zukunft der uns nachfolgenden Generationen zu sichern, indem wir zusammen mit Fridays for Future und anderen Gruppierungen von der Politik nichts weniger als die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens einfordern.

Ein dafür ganz zentraler Bereich ist die Energieversorgung in allen Sektoren, die für einen sehr großen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Konsequenterweise haben Fridays for Future daher die Forderung erhoben, dass Deutschland seine gesamte Energieversorgung bis spätestens 2035 auf Erneuerbare Energien umstellt – aus heutiger Sicht ist sogar 2030 als Zieldatum erforderlich und möglich. Vor allem mit dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) war Deutschland einmal sogar weltweiter Wegbereiter für die globale Energiewende und hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Stromgestehungskosten für Strom aus Wind und Solarenergie massiv gefallen sind. All das ist wesentlich durch die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes möglich geworden, die die Technik entwickelt und auch angewandt haben. Millionen von Menschen haben Milliarden von Euros in eine zukunftsfähige und klimaverträgliche Energieversorgung investiert. Und wir Bürgerinnen und Bürger wollen weiter und sogar noch stärker die Zukunft unseres Landes auf diese Weise selbst gestalten, selbst oder in Form von Genossenschaften, in der Nachbarschaft usw. Wir wollen auch nicht mehr zu Konflikten um Gas und Ölressourcen beitragen, sondern mit heimischen Erneuerbaren Energien hier eine klimaverträgliche und nachhaltige Wirtschaft aufbauen.

Leider hat die Bundesregierung in den letzten Jahren den einst erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien immer mehr ausgebremst, vor allem indem es für Bürgerenergie immer schwerer wurde, sich zu entfalten. Die Neugründung von Energiegenossenschaften ist in den letzten Jahren in Deutschland eingebrochen, von 167 im Jahr 2011 auf nur noch 9 im Jahr 2019. Dabei ist Bürgerenergie ganz zentral für eine sozial gerechte, demokratische und partizipative Energiewende.

Die Einführung von Ausschreibungen hat es echter Bürgerenergie in vielen Fällen unmöglich gemacht, weiter am Strommarkt zu bestehen, da die Zuschlagsrisiken für neue Bürgerenergieprojekte nicht tragbar sind. Das wiederum hat vor allem bei der Windenergie dazu geführt, dass sich weniger Menschen lokal für Windenergie einsetzen, während die Gegner von der Bundesregierung überproportional angehört und berücksichtigt werden. Selbst verbrauchter Strom wurde außerdem mit Abgaben belegt, was die weitere Entfaltung von lokalen Energiegemeinschaften und den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien erschwert hat. Die Mieterstrom-Regelungen erweisen sich bislang als in der Praxis nicht umsetzbar.

Anstatt diese Barrieren abzubauen, plant die Bundesregierung nun aber einen erneuten Anschlag auf die Bürgerenergiewende, indem zusätzliche Erschwernisse ins EEG aufgenommen werden sollen, wie die Ausweitung von Ausschreibungen auch auf kleinere Anlagengrößen. Die Bundesregierung hat auch noch nicht die EU-Vorgaben zur Förderung von Bürgerenergie in deutsches Recht umgesetzt, wie von der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) verlangt, vor allem bezüglich der Behandlung von selbstgenutztem Strom und der mangelnden Unterstützung für Mieterstrommodelle/Quartierslösungen sowie die Ausnahmen von Ausschreibungen.

Wir fordern Sie auf:

  1. die Förderung der Erneuerbaren Energien zu priorisieren, anstatt den Weiterbetrieb von ohnehin unwirtschaftlichen Kohlekraftwerken direkt oder indirekt zu subventionieren;

  2. Zieljahr für den Kohleausstieg und die Umstellung der Stromversorgung auf 100% Erneuerbare Energien muss das Jahr 2030 sein. Auch Gaspipelines oder LNG-Terminals für Frackinggas sind obsolet und dürfen auf keinen Fall als “Brückentechnologie” subventioniert werden;

  3. die Bürgerenergie in den Mittelpunkt einer zügigen, sozialen, demokratischen, partizipativen und dezentralen Energiewende zu stellen, und entsprechend zu fördern, da die Bürgerinnen und Bürger dadurch direkt von der Energiewende profitieren;

  4. dem Eigenverbrauch von Strom als ökologisch und makroökonomisch sinnvollste Form der Energienutzung Vorrang einzuräumen vor dem Bezug von Strom aus dem Netz. Das muss auch Mieterstrommodelle und Energiegemeinschaften einschließen, wie von der Europäischen Union gefordert;

  5. Bürgerenergieprojekte, das heißt Projekte, die mehrheitlich im Besitz von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sind und von denen auch kontrolliert werden, von den Ausschreibungen auszunehmen.

Wenn die Bürgerinnen und Bürger den notwendigen Wandel aktiv gestalten können und den Wandel als positiv erleben, dann kann nicht nur die Energiewende gelingen, dann kann Deutschland ein Land sein, das die richtige Antwort auf den Klimawandel findet und für uns und unsere Kinder lebenswert bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Parents for Future Deutschland
presse@parentsforfuture.de

Bündnis Bürgerenergie
Bund der Energieverbraucher
Energy Watch Group
Europäische Energiewende Community
Solarverein Goldene Meile

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Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.09.2020 https://vegan4future.de/aufruf-zum-globalen-klimastreik-am-25-09-2020/ Sun, 20 Sep 2020 14:41:07 +0000 http://vegan4future.de/?p=1160 KEIN GRAD WEITER! For Future-Bündnis und Klimabewegung rufen zur Teilnahme am globalen Klimastreik am 25.9.2020 auf Pressemitteilung vom 15. September 2020 Gemeinsamer Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.9.2020 #KeinGradWeiter – unter diesem Titel schließen sich über 20 for Future-Gruppen und weitere Klima-Initiativen dem Aufruf von Fridays for Future zum globalen Klimastreik am 25. September 2020 an. Denn während in den vergangenen Monaten die COVID19-Pandemie die Debatte dominierte, verschärft sich die Klimakrise zusehends. Die Entwicklungen der letzten Monate zeigen, dass das Bewusstsein für die Klimakrise in der Politik noch längst nicht ausreichend ist. Klimapolitik in Deutschland erfüllt weder mit Blick auf die

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KEIN GRAD WEITER! For Future-Bündnis und Klimabewegung rufen zur Teilnahme am globalen Klimastreik am 25.9.2020 auf

Pressemitteilung vom 15. September 2020

Gemeinsamer Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.9.2020

#KeinGradWeiter – unter diesem Titel schließen sich über 20 for Future-Gruppen und weitere Klima-Initiativen dem Aufruf von Fridays for Future zum globalen Klimastreik am 25. September 2020 an. Denn während in den vergangenen Monaten die COVID19-Pandemie die Debatte dominierte, verschärft sich die Klimakrise zusehends. Die Entwicklungen der letzten Monate zeigen, dass das Bewusstsein für die Klimakrise in der Politik noch längst nicht ausreichend ist. Klimapolitik in Deutschland erfüllt weder mit Blick auf die Ambitionen noch bei der Umsetzung die wissenschaftlich notwendigen Anforderungen, um die völkerrechtlich vereinbarten Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Auch die in der Pandemie beschlossenen Konjunkturpakete sind nicht auf eine zukunftsfähige und klimaneutrale Wirtschaft ausgerichtet. 

Wir sehen dies beispielhaft an folgenden Punkten: 

  • „Das Anfang Juli verabschiedete „Kohleausstiegsgesetz“ beschert der Kohleindustrie ein „Weiter so!“ bis 2038 und spült Milliarden in die Konzerne. Der Kohleausstieg kommt mit dem Gesetz nicht nur um Jahre zu spät, er zerstört auch weiterhin intakte Dörfer am Tagebaurand. Mit dem Trick, dem Tagebau Garzweiler in diesem Gesetz eine „energiewirtschaftliche Notwendigkeit“ ohne wissenschaftliche Begründung zuzusprechen, wird die Erreichung des Pariser Klimaschutzziels für Deutschland so gut wie unmöglich. „Eine energiepolitische und energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Tagebaus Garzweiler II ist nicht gegeben“, so Parents for Future Deutschland, die eine offizielle Beschwerde gegen das Kohleausstiegsgesetz bei der EU-Kommission eingelegt haben.  (https://parentsforfuture.de/de/node/2766)
  • „Eine Bundesregierung, die – so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier – in den letzten Jahre „zu spät“ gehandelt und „enormen Nachholbedarf“ auf dem Weg zur CO2-Neutralität hat, muss nun unbedingt das eigene Ambitionslevel für Klimaschutzpolitik anheben. Das ist nicht nur ein klimapolitischer Imperativ, sondern auch eine wachsende Anzahl von Unternehmen fordern dies wirtschaftspolitisch. Selbst ein hoher CO2-Preis alleine reicht da nicht. Unsere Wirtschaft muss so schnell es geht mit einer Versorgung aus 100% Erneuerbare Energien auf eine neue Basis gestellt werden. Umso unverständlicher ist es, dass der Ausbau von Windkraft, Solarenergie aber auch anderer Formen der Erneuerbaren Energien immer noch mit angezogener Handbremse erfolgt“, so David Wortmann für Entrepreneurs for Future. 
  • „Während die EU einen „European Green Deal“ mit dem Ziel der Klimaneutralität Europas bis 2050 beschließt, ist der Klimaschutz in Europa nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe im 1,8-Billionen-EU-Haushalt und im EU-Corona-Wiederaufbaufond völlig unzureichend vertreten.“ so Tino Pfaff von Extinction Rebellion.
  • Während die Lufthansa, als einer der größten CO2-Emittenten, mit fast 10 Milliarden Euro unterstützt wurde, fließen zur Rettung der massiv vom Klimawandel betroffenen deutschen Wälder gerade einmal 700 Millionen Euro. Und das, obwohl die hiesigen Wälder der größte CO2-Speicher sind. „Der Klimawandel bedroht nicht nur den Lebensraum Wald und damit auch seine gesamte Artenvielfalt, sondern auch seine Funktionen, wie beispielsweise die Erholungs-, die Klimaschutz-, die Bodenschutz- und die Nutzfunktion.“ (https://www.forstwirtschaft-in-deutschland.de/wald-im-klimastress/klimawandel/)

Gleichzeitig nimmt die Klimaveränderung mit dem Erreichen erster Kipp-Punkte katastrophale Züge an. Der Amazonas Regenwald brennt mehr denn je und wird seine globale klimaregulierende Funktion bald nicht mehr wahrnehmen können, in Sibirien steigt die Durchschnittstemperatur kontinuierlich – in 2020 sogar mit Höchsttemperaturen von 38°C – und lässt den Permafrostboden auftauen, das Arktis-Eis schmilzt immer schneller und wird in weniger als 25 Jahren im Sommer vollends verschwunden sein. 

Auch im Sport werden die Stimmen für mehr Klimaschutz immer lauter: „Als Sportlerinnen und Sportler wissen wir, dass ein gesunder Körper und ein intaktes Umfeld für die Leistungsfähigkeit unabdingbar sind. Unser globales Spielfeld ist die Erde, an der wir Raubbau betreiben und ihr somit auch die Leistungsfähigkeit entziehen. Somit sorgen wir dafür, dass wir die Werte, die wir bewahren wollen – Frieden, Freiheit und Wohlstand – in Wahrheit aktiv bedrohen. Dies ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dafür steht auch der Sport,“ so Stefan Wagner von Sports for Future. 

„Die Klimakrise entfaltet sich jetzt vor unseren Augen – deswegen sagen wir #KeinGradWeiter und rufen alle auf, sich uns anzuschließen“, so die unterzeichnenden Gruppen des Aufrufs zum Klimaaktionstag am 25.09.2020. „Kommt mit Fridays for Future auf die Straße und lasst uns zeigen, dass sich auch in Zeiten der Pandemie die Klimakrise weiter dramatisch verschlimmert. Die Politik muss handeln! Jetzt!“

Alle Demos von Fridays for Future finden Sie hier:

https://fridaysforfuture.de/keingradweiter/?pk_campaign=home
Bündnis-Website der for Future-Gruppen: www.for-future-buendnis.de

 

Klimastreik in Zeiten von COVID19:

Gesundheit nehmen wir ernst und demonstrieren mit Abstand und Alltagsmasken. Weitere Informationen finden Sie bei diesen Corona-Hinweisen. https://www.klima-streik.org/corona-hinweise

Mitzeichnende Gruppen (alphabethisch sortiert): 

Alle Dörfer bleiben

Animal Rebellion Deutschland 

Artists for future

Christians For Future Germany

Churches for Future

Church for Future

Creatives for Future

Das Bündnis für Klimapositives Verhalten e.V.

Employees for Future

Engineers for Future

Entrepreneurs for Future

Extinction Rebellion Deutschland

Families for Future

Farmers for Future

Filmmakers for Future

Grandparents for Future 

Klima Akademie Berlin

Lawyers for Future

Libraries for Future

Omas for Future

Psychologists/Psychotherapists for Future

Parents for Future Germany

Sports for Future

Teachers for Future Germany

Together for Future

Vegans for Future

Verheizte Heimat

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Herzinfarkt & Co. – neue Erkenntnisse sprechen für eine Herabsetzung des Fleischkonsums https://vegan4future.de/herzinfarkt-fleischkonsum/ Tue, 28 Jul 2020 20:35:26 +0000 http://vegan4future.de/?p=1008 Im folgenden lesen Sie einen interessanter Beitrag aus einem ärztlichen Newsletter über eine aktuelle Studie von Fleischkonsum und Herzinfarkt:  Es ist seit langem bekannt, dass sich eine fleischarme und vorwiegend pflanzliche Ernährung positiv auf die Herz-Kreislaufgesundheit auswirkt. Jetzt haben US-amerikanische Wissenschaftler bestätigen können, warum ein hoher Verzehr von insbesondere rotem Fleisch, Eiern und Milchprodukten zu einer höheren kardiovaskulären Sterblichkeitsrate führen kann. Über diesen Zusammenhang berichteten bereits Studienergebnisse der Berliner Charité, und eine weitere Studie kam zu einem vergleichbaren Ergebnis. Demnach führt ein hoher Verzehr der genannten Lebensmittel zur Bildung eines speziellen Stoffwechselproduktes namens Trimethylamin-N-Oxid (TMAO). Über mehrere Schritte entsteht es

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Im folgenden lesen Sie einen interessanter Beitrag aus einem ärztlichen Newsletter über eine aktuelle Studie von Fleischkonsum und Herzinfarkt: 

Es ist seit langem bekannt, dass sich eine fleischarme und vorwiegend pflanzliche Ernährung positiv auf die Herz-Kreislaufgesundheit auswirkt. Jetzt haben US-amerikanische Wissenschaftler bestätigen können, warum ein hoher Verzehr von insbesondere rotem Fleisch, Eiern und Milchprodukten zu einer höheren kardiovaskulären Sterblichkeitsrate führen kann.

Über diesen Zusammenhang berichteten bereits Studienergebnisse der Berliner Charité, und eine weitere Studie kam zu einem vergleichbaren Ergebnis. Demnach führt ein hoher Verzehr der genannten Lebensmittel zur Bildung eines speziellen Stoffwechselproduktes namens Trimethylamin-N-Oxid (TMAO). Über mehrere Schritte entsteht es in der Leber aus dem Abbau von Cholin- und Carnitin-Verbindungen, die zu einem großen Anteil in Fleisch, Eiern und zahlreichen Milchprodukten enthalten sind. An diesem Stoffwechselprozess sind untern anderem auch bestimmte Darmbakterien beteiligt. 

Die aktuelle Studie konnte nun bestätigen, dass ein höherer TMAO-Level zu einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und einem verfrühten Tod durch Schlaganfall, Herzinfarkt und weiteren kardiovaskulären Erkrankungen führt. Die Daten von über 19.000 Frauen, die aus dem großen Datenpool der bekannten „Nurses Health Study“ entnommen wurden, und die Auskunft über das langjährige Ernährungsverhalten sowie über die Veränderungen des TMAO-Spiegels im Blut geben, wurden näher unter die Lupe genommen.

Zu Beginn der Studie hatte keine der Teilnehmerinnen einen Herzinfarkt gehabt. Sie wurden über einem zeitlichen Rahmen von etwa 16 Jahren hinsichtlich ihrer Herz-Kreislaufgesundheit beobachtet. Trat bei einzelnen Probandinnen in dieser Zeit ein Herzinfarkt oder Tod aufgrund einer Herz-Kreislauferkrankung ein, so wurden deren gemessene TMAO-Level und deren Daten zum Ernährungsverhalten mit entsprechenden Kontrolldaten weiterer Frauen verglichen, die nicht entsprechend erkrankt waren.

Im Ergebnis zeigte sich, dass ein erhöhter TMAO-Spiegel das Herzinfarkt-Risiko eindeutig anstiegen ließ. Je höher dabei die Werte des Stoffwechselproduktes, desto größer war auch das Erkrankungs- und Sterberisiko. Die schlechtesten gesundheitlichen Aussichten hatten solche Studienteilnehmerinnen, die über Jahre hinweg ein ungesundes Ernährungsverhalten in Bezug auf Fleisch, Ei und Milch zeigten.

Die Studienautoren weisen vor diesem Hintergrund darauf hin, dass hiermit ein weiteres wichtiges Argument dafür gelungen sei, einer vornehmend fleischarmen und gemüsereichen Ernährungsweise zu folgen, um die beschriebenen ungünstigen Wirkungen auf die Herz-Kreislaufgesundheit möglichst zu vermeiden.

Quelle: Heianza, Y. et al.
Long-Term Changes in Gut Micorbial Metabolite Trimethylamine N-Oxide and Coronary Heart Disease Risk.
J Am Coll Cardiol 2/2020; 75: 763-72.

weitere Hintergrundinfo

Vegane Ernährung und Zivilisationskrankheiten

VegetarierInnen und VeganerInnen haben häufig ein geringeres Risiko, an sogenannten »Volkskrankheiten« wie beispielsweise Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen und Übergewicht zu erkranken – im Gegensatz zu Menschen, die viel Fleisch und Fleischprodukte wie Wurst etc. konsumieren.

Besonders offensichtlich ist der Befund, dass der Body Mass Index (BMI; ein Wert, der das Verhältnis von Köpergewicht und Körpergröße angibt) von Menschen mit einer überwiegenden oder rein veganen Ernährung deutlich häufiger im Normbereich (BMI im Bereich 20-25) liegt als der von Menschen mit Mischkost. Als ernährungsbezogene Gründe hierfür werden v. a. die höhere Versorgung mit Ballaststoffen sowie die geringere Fett- und Proteinaufnahme bei vegetarischer Ernährung angenommen. Weitere Ursachen sind der häufig allgemein gesündere Lebensstil, wie höhere körperliche Aktivität.

Auch die Cholesterinwerte im Blut sind vor allem bei sich vegan ernährenden Menschen deutlich günstiger als bei fleischverzehrenden. Ursache hierfür sind die geringere bzw. nicht vorhandene Zufuhr von tierlichen Fetten, die gesättigte Fettsäuren und Cholesterin liefern, sowie die höhere Zufuhr von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Selteneres Übergewicht und günstigere Cholesterinwerte lassen neben anderen Faktoren die Wahrscheinlichkeit für kardiovaskuläre, d. h. das Herz und die Gefäße betreffende Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt, sinken.

Das Erkrankungsrisiko für Diabetes Typ 2 ist ebenfalls herabgesetzt. Patienten mit Typ-2-Diabetes können mit einer vegan-vegetarischen Lebensweise ihre Werte (z. B. Blutzucker und Insulin) verbessern und ihre Medikamentendosis reduzieren oder sogar ganz absetzen.

Wer von rheumatoider Arthritis betroffen ist, kann durch die Umstellung auf eine vegane Ernährung ebenfalls häufig Beschwerden lindern.

Ein hoher Obst- und Gemüsekonsum, wie er häufig bei vegan-vegetarischer Ernährung vorkommt, kann außerdem die Lebenserwartung steigern. Dahingehend besteht bei einem hohen Konsum von rotem und vor allem verarbeitetem Fleisch wie Wurst und Geräuchertem ein erhöhtes Krebsrisiko, wie eine Einschätzung der WHO zeigt.

Zusammenfassend kann eine gut geplante und vollwertige vegan-vegetarische Ernährungsweise das Risiko für zahlreiche ernährungs-mitbedingte Krankheiten verringern.

Quelle: https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/vegan-gesund

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Mahnwache vor dem Schlachthof Vion https://vegan4future.de/mahnwache-vor-dem-schlachthof-vion/ Tue, 21 Jul 2020 15:52:06 +0000 http://vegan4future.de/?p=990 Bericht von der Mahnwache am 20.07.2020 in Bad Bramstedt Vielen Dank an Hamburg Animal Save für die Organisation der Mahnwache vor dem Schlachthof Vion in Bad Bramstedt und vielen Dank an alle tapferen Tierschützer, die vor Ort waren. Es war für uns als Vertreter von Vegan4future e.V. die erste Aktion dieser Art, und wir wussten, dass es hart werden würde, und das wurde es dann auch. Wir hörten das Schreien der Rinder, der Geruch des Todes lag in der Luft. Wir standen an einer recht stark befahrenen Straße, und zwar so, dass die Autofahrer/-innen unsere Schilder gut erkennen konnten. Die Reaktionen waren unterschiedlich. Einige schauten

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Bericht von der Mahnwache am 20.07.2020 in Bad Bramstedt

Vielen Dank an Hamburg Animal Save für die Organisation der Mahnwache vor dem Schlachthof Vion in Bad Bramstedt und vielen Dank an alle tapferen Tierschützer, die vor Ort waren.

Es war für uns als Vertreter von Vegan4future e.V. die erste Aktion dieser Art, und wir wussten, dass es hart werden würde, und das wurde es dann auch. Wir hörten das Schreien der Rinder, der Geruch des Todes lag in der Luft.

Wir standen an einer recht stark befahrenen Straße, und zwar so, dass die Autofahrer/-innen unsere Schilder gut erkennen konnten. Die Reaktionen waren unterschiedlich. Einige schauten stur gerade aus, aber es gab auch immer wieder welche, die durch Hupen und/oder Handzeichen ihre Solidarität bekundeten.

Mit Unterstützung einer Tierärztin von Vion wurden zwei Transporter mit Rindern angehalten, damit wir den Tieren für einige Minuten nah sein konnten. Es war für uns alle ein sehr bewegender Moment. Man sah ihre Mäuler und ab und zu ihre Augen mit den leidvollen, ängstlichen Blicken. Dann fuhr der Transporter weiter zur Laderampe, wo die Tiere rausgetrieben wurden. Wir sahen Rinder, die nicht raus wollten, die rückwärts rausgegangen sind, weil sie rausgedrängt wurden, Rinder, die zurück in den Transporter wollten und nicht konnten, einige haben auch gehumpelt. Es war ein grauenvoller Anblick und für uns schwer zu ertragen. Unmittelbar nach dem Verladen hörte man die armen Seelen schreien und trampeln. Dann herrschte Totenstille.

Liebe Verbraucher, Tierschutz fängt auf dem eigenen Teller an. Verzichtet auf Tierprodukte. Es muss ein Umdenken stattfinden, damit diese furchtbare Tötungsmaschinerie bald ein Ende hat. Go Vegan!

© Heiko Horn und Roma Forgia für vegan4future e.V. Regionalgruppe Hamburg – 20.07.2020

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CleanUp-Spaziergang https://vegan4future.de/cleanup-spaziergang/ Tue, 21 Jul 2020 13:12:53 +0000 http://vegan4future.de/?p=969 Bericht über unseren CleanUp-Spaziergang in Göttingen Die Firma Plantbase aus Hannover hat zu einem regionalen CleanUp aufgerufen und wir haben sehr gerne als Regionalgruppe Göttingen in Grone unseren ersten CleanUp-Spaziergang am 19.07. durchgeführt. Die Göttinger Entsorgungsbetrieben haben uns sehr gut und professionell unterstützt und wir wurden mit den wesentlichen Dingen ausgestattet. Als „Straßenreinigungs-Anfänger“ hatten wir uns eigentlich eine viel längere Strecke vorgenommen, am Ende brauchten wir alleine auf 600 Meter 1,5 Stunden. Insgesamt waren wir 2,5 Stunden unterwegs. Trotz heißen 28 Grad hat es uns viel Spaß gemacht und wir konnten viele tolle Gespräche mit Spaziergänger, Anwohner usw. führen. Wir

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Bericht über unseren CleanUp-Spaziergang in Göttingen

Die Firma Plantbase aus Hannover hat zu einem regionalen CleanUp aufgerufen und wir haben sehr gerne als Regionalgruppe Göttingen in Grone unseren ersten CleanUp-Spaziergang am 19.07. durchgeführt.

Die Göttinger Entsorgungsbetrieben haben uns sehr gut und professionell unterstützt und wir wurden mit den wesentlichen Dingen ausgestattet. Als „Straßenreinigungs-Anfänger“ hatten wir uns eigentlich eine viel längere Strecke vorgenommen, am Ende brauchten wir alleine auf 600 Meter 1,5 Stunden.

Insgesamt waren wir 2,5 Stunden unterwegs. Trotz heißen 28 Grad hat es uns viel Spaß gemacht und wir konnten viele tolle Gespräche mit Spaziergänger, Anwohner usw. führen. Wir haben viel Zustimmung erlebt, manchmal hörten wir aber auch die Meinung „ich würde niemals den Dreck von anderen wegmachen“, aber wir sehen es anders. Du hast die Chance eine andere Sicht auf den eigenen Müllverbrauch und nebenbei, kommt dieses Tun uns allen als Gesellschaft zugute.

Nach dem CleanUp haben wir uns natürlich bei einem tollen veganen Essen gut gehen lassen.

Vielen Dank an alle, die dabei waren und es war sicherlich nicht das letzte mal in Göttingen!

#plantbasecleanup

© vegan4future e.V. Regionalgruppe Göttingen 20.07.2020

Ihr erreicht die Regionalgruppe unter folgender Email: goettingen@vegan4future.de

Ein Teil unserer CleanUp*er
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Ein kleiner Teil der Hinterlassenschaften
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Müll, Müll, Müll
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2,5 Stunden und noch mal, und guck mal da .... Der Blick schärft sich!
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Sauber
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Besuch bei den Wolfshunden https://vegan4future.de/wolf-fuers-sofa/ Mon, 20 Jul 2020 10:40:25 +0000 http://vegan4future.de/?p=941 Gib hier deine Überschrift ein Es gibt unter den Wolfsfreunden einige, die sich einen „Wolf fürs Sofa“ anschaffen wollen, ohne sich über die Verantwortung und über die besonderen Voraussetzungen im klaren zu sein, die mit einer solchen Anschaffung verbunden sind. Vielen Dank an Holger und Gabriele Jentzsch von Wolfshunde Wolf of Mystika Sie leben mit vier Tschechoslowakischen Wolfhunden (TWH) zusammen. In vielen Situationen zeigt sich die besondere Cleverness der TWH. Beispielsweise bringen sie es fertig, eine abgeschlossene Tür zu öffnen, wenn der Schlüssel steckt, den Backofen zu öffnen und nach Entnahme der Pizza wieder zu schließen 🙂 oder Frauchen abzulenken, damit ein anderes Rudelmitglied ein Leckerlie

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Es gibt unter den Wolfsfreunden einige, die sich einen „Wolf fürs Sofa“ anschaffen wollen, ohne sich über die Verantwortung und über die besonderen Voraussetzungen im klaren zu sein, die mit einer solchen Anschaffung verbunden sind. Vielen Dank an Holger und Gabriele Jentzsch von Wolfshunde Wolf of Mystika Sie leben mit vier Tschechoslowakischen Wolfhunden (TWH) zusammen.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich nicht um „normale“ Haushunde, das heißt: nur wenige Menschen sind geeignet, sich solche Hunde zu halten. Zunächst einmal sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass man nur reinrassige und mit Papieren ausgestattete Hunde von erfahrenen Züchter erwirbt.

Dann muss, wer sich für TWH entscheidet, wissen, dass er sein gesamtes Leben auf sie ausrichten muss. Es kommt nicht in Frage, diese Hunde alleine zu Hause zu lassen (nur selten gibt es Ausnahmen, wo die Hundebesitzer ihre Tiere allein lassen können) . Sie würden alles versuchen, aus ihrem „Gefängnis“ auszubrechen. Wenn sie entkommen wollen, springen sie sogar durch Fensterscheiben. Gemeinsame Urlaube oder Besuche bei Freunden gehen nur in Begleitung der Hunde. Nicht ohne Grund ist die Scheidungsrate bei TWH-Besitzern hoch.

Wie viel Wolf in den TWH steckt, zeigt sich in vielerlei Hinsicht. So kann es bisweilen sehr lange dauern, bis diese Hund stubenrein werden, und sie gehorchen nicht unbedingt aufs Wort. Der langfristige Gehorsam fehlt. Die Tiere haben ihren eigenen Kopf.

Beim Gassigehen sollten die TWH stets zusammen mit ihrem „Rudel“ und an der Leine ausgeführt werden, (es gibt Ausnahmen dass einige Besitzer ihre Hunde ohne Leine laufen lassen können) da sie sonst die Gelegenheit nutzen, um einen eigenen, mitunter sehr ausgiebigen Ausflug zu unternehmen. Auch andere Hundebesitzer sollten Rücksicht nehmen und darauf achten, ihre Hunde an der Leine zu führen, wenn sie TWH begegnen. Ansonsten kann es zu gefährlichen Auseinandersetzungen kommen, da TWH wie Wölfe keine Eindringlinge dulden.

In vielen Situationen zeigt sich die besondere Cleverness der TWH. Beispielsweise bringen sie es fertig, eine abgeschlossene Tür zu öffnen, wenn der Schlüssel steckt, den Backofen zu öffnen und nach Entnahme der Pizza wieder zu schließen  oder Frauchen abzulenken, damit ein anderes Rudelmitglied ein Leckerlie stiebitzen kann.

© Roma Forgia und Heiko Horn, 19.07.2020

Roma Forgia und Heiko Horn sind als engagierte Tierschützer für vegan4future e.V. im Bereich Hamburg & Schleswig-Holstein unterwegs. Ihr erreicht sie unter hamburg@vegan4future.de

Wir hatten sehr viel Spaß mit diesen tollen Hunden 😉
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Wunderschöne Tiere, viel Erfolg mit ihnen!
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Das ist Monchi, er hat einen Gendefekt, doch er ist so ein lebenslustiger und goldiger Hund.
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Der König auf seinen Thron
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Nach der ersten Aufregung mit uns als Besucher, hatten sich die Hunde schnell beruhigt und waren ganz gechillt 😉
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Kontaktaufnahme
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Na wer schaut denn da?
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Unser Unterricht über die THW kann beginnen 😉
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So geht heulen!
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Du riechst aber gut!
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Wir alle müssen unser Leben ändern und wir müssen das Ändern leben!​

Gedanken zum globalen Klimastreik von Fridays for future. Wir, von vegan4future e.V. möchten heute zum globalen Klimastreik ein paar Gedanken mit Euch teilen, die uns sehr bewegen. Ein kurzer Satz zu uns: unser Verein wurde 2019 von bundesweit aktiven Klimaschützern in Göttingen gegründet. Wir möchten gerne mit einem Zitat von Albert Einstein einführen: „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“ Die Klimakatastrophe ist derart fortgeschritten, dass sie uns alle angeht, in allen Bereichen! Nicht nur die Autofahrer*innen! Nicht nur die Architekt*innen! Nicht nur die Reisenden! Nicht nur die Kraftwerkbetreiber*innen, die Autoindustrie und die Politiker*innen! Jede*r

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Brief an die Bundesregierung von Parents for Future Deutschland

EEG nicht weiter zum Energiewende-Verhinderungsgesetz machen! Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrter Herr Minister Altmaier, sehr geehrte Frau Ministerin Schulze, seit nunmehr zwei Jahren setzen wir uns dafür ein, die Zukunft der uns nachfolgenden Generationen zu sichern, indem wir zusammen mit Fridays for Future und anderen Gruppierungen von der Politik nichts weniger als die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens einfordern. Ein dafür ganz zentraler Bereich ist die Energieversorgung in allen Sektoren, die für einen sehr großen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Konsequenterweise haben Fridays for Future daher die Forderung erhoben, dass Deutschland seine gesamte Energieversorgung bis spätestens 2035 auf Erneuerbare

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Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.09.2020

KEIN GRAD WEITER! For Future-Bündnis und Klimabewegung rufen zur Teilnahme am globalen Klimastreik am 25.9.2020 auf Pressemitteilung vom 15. September 2020 Gemeinsamer Aufruf zum globalen Klimastreik am 25.9.2020 #KeinGradWeiter – unter diesem Titel schließen sich über 20 for Future-Gruppen und weitere Klima-Initiativen dem Aufruf von Fridays for Future zum globalen Klimastreik am 25. September 2020 an. Denn während in den vergangenen Monaten die COVID19-Pandemie die Debatte dominierte, verschärft sich die Klimakrise zusehends. Die Entwicklungen der letzten Monate zeigen, dass das Bewusstsein für die Klimakrise in der Politik noch längst nicht ausreichend ist. Klimapolitik in Deutschland erfüllt weder mit Blick auf die

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Herzinfarkt & Co. – neue Erkenntnisse sprechen für eine Herabsetzung des Fleischkonsums

Im folgenden lesen Sie einen interessanter Beitrag aus einem ärztlichen Newsletter über eine aktuelle Studie von Fleischkonsum und Herzinfarkt:  Es ist seit langem bekannt, dass sich eine fleischarme und vorwiegend pflanzliche Ernährung positiv auf die Herz-Kreislaufgesundheit auswirkt. Jetzt haben US-amerikanische Wissenschaftler bestätigen können, warum ein hoher Verzehr von insbesondere rotem Fleisch, Eiern und Milchprodukten zu einer höheren kardiovaskulären Sterblichkeitsrate führen kann. Über diesen Zusammenhang berichteten bereits Studienergebnisse der Berliner Charité, und eine weitere Studie kam zu einem vergleichbaren Ergebnis. Demnach führt ein hoher Verzehr der genannten Lebensmittel zur Bildung eines speziellen Stoffwechselproduktes namens Trimethylamin-N-Oxid (TMAO). Über mehrere Schritte entsteht es

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Mahnwache vor dem Schlachthof Vion

Bericht von der Mahnwache am 20.07.2020 in Bad Bramstedt Vielen Dank an Hamburg Animal Save für die Organisation der Mahnwache vor dem Schlachthof Vion in Bad Bramstedt und vielen Dank an alle tapferen Tierschützer, die vor Ort waren. Es war für uns als Vertreter von Vegan4future e.V. die erste Aktion dieser Art, und wir wussten, dass es hart werden würde, und das wurde es dann auch. Wir hörten das Schreien der Rinder, der Geruch des Todes lag in der Luft. Wir standen an einer recht stark befahrenen Straße, und zwar so, dass die Autofahrer/-innen unsere Schilder gut erkennen konnten. Die Reaktionen waren unterschiedlich. Einige schauten

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CleanUp-Spaziergang

Bericht über unseren CleanUp-Spaziergang in Göttingen Die Firma Plantbase aus Hannover hat zu einem regionalen CleanUp aufgerufen und wir haben sehr gerne als Regionalgruppe Göttingen in Grone unseren ersten CleanUp-Spaziergang am 19.07. durchgeführt. Die Göttinger Entsorgungsbetrieben haben uns sehr gut und professionell unterstützt und wir wurden mit den wesentlichen Dingen ausgestattet. Als „Straßenreinigungs-Anfänger“ hatten wir uns eigentlich eine viel längere Strecke vorgenommen, am Ende brauchten wir alleine auf 600 Meter 1,5 Stunden. Insgesamt waren wir 2,5 Stunden unterwegs. Trotz heißen 28 Grad hat es uns viel Spaß gemacht und wir konnten viele tolle Gespräche mit Spaziergänger, Anwohner usw. führen. Wir

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der Klimakatastrophe entgegentreten – ein offener Brief von FFF an die EU und die Welt https://vegan4future.de/der-klimakatastrophe-entgegentreten/ Fri, 17 Jul 2020 14:48:37 +0000 http://vegan4future.de/?p=932 Wir haben den offenen Brief von Luise Neubauer und Greta Thunberg an die EU und der Welt übersetzt. Den Originalbrief und die Möglichkeit zu unterzeichnen findet Ihr unter: https://climateemergencyeu.org/ OFFENER BRIEF UND FORDERUNGEN AN FÜHRUNGSKRÄFTE DER EU UND DER WELT #FaceTheClimateEmergency Dieser Brief wurde am 16. Juli 2020 an alle EU-Staats- und Regierungschefs geschickt. Sie müssen aufhören, so zu tun, als könnten wir die Klima- und Umweltkrise lösen, ohne sie als Krise zu behandeln. Hier sind unsere Forderungen in diesem offenen Brief: Dies sind einige erste Schritte, die für unsere Chance, eine Klima- und Umweltkatastrophe zu vermeiden, unerlässlich sind. Stoppen Sie

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Wir haben den offenen Brief von Luise Neubauer und Greta Thunberg an die EU und der Welt übersetzt. Den Originalbrief und die Möglichkeit zu unterzeichnen findet Ihr unter: https://climateemergencyeu.org/

OFFENER BRIEF UND FORDERUNGEN AN FÜHRUNGSKRÄFTE DER EU UND DER WELT

#FaceTheClimateEmergency

Dieser Brief wurde am 16. Juli 2020 an alle EU-Staats- und Regierungschefs geschickt.

Sie müssen aufhören, so zu tun, als könnten wir die Klima- und Umweltkrise lösen, ohne sie als Krise zu behandeln.

Hier sind unsere Forderungen in diesem offenen Brief:

Dies sind einige erste Schritte, die für unsere Chance, eine Klima- und Umweltkatastrophe zu vermeiden, unerlässlich sind.

  • Stoppen Sie mit sofortiger Wirkung alle Investitionen in die Erforschung und Gewinnung fossiler Brennstoffe, beenden Sie sofort alle Subventionen für fossile Brennstoffe und trennen Sie sich sofort und vollständig von fossilen Brennstoffen.

  • Die EU-Mitgliedstaaten müssen sich beim Internationalen Strafgerichtshof dafür einsetzen, Ökozid zu einem internationalen Verbrechen zu machen.

  • Einbeziehung der Gesamtemissionen in alle Zahlen und Ziele, einschließlich Verbrauchsindex, internationaler Luft- und Schifffahrt.

  • Legen Sie ab heute jährliche, verbindliche Kohlenstoffbudgets fest, die auf den derzeit besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Haushalt des IPCC basieren, was uns eine 66%ige Chance gibt, den globalen Temperaturanstieg auf unter 1,5 °C zu begrenzen. Sie müssen den globalen Aspekt der Gerechtigkeit, Kipp-Punkte und Rückkopplungsschleifen einbeziehen und sollten nicht von Annahmen über mögliche zukünftige negative Emissionstechnologien abhängen.

  • Sichern und schützen Sie die Demokratie.

Wir verstehen und wissen sehr gut, dass die Welt kompliziert ist und dass das, was wir fordern, vielleicht nicht einfach ist. Die Veränderungen, die notwendig sind, um die Menschheit zu schützen, mögen sehr unrealistisch erscheinen. Aber es ist viel unrealistischer zu glauben, dass unsere Gesellschaft in der Lage wäre, die globale Erwärmung, auf die wir zusteuern, sowie andere katastrophale ökologische Folgen des heutigen „Business as usual“ zu überleben.

In den letzten Monaten hat die Welt mit Schrecken beobachtet, wie die COVID-19-Pandemie Menschen auf der ganzen Welt getroffen hat. Während dieser Tragödie sehen wir, wie viele – nicht alle – Staatsoberhäupter und Menschen auf der ganzen Welt auftraten und für das Wohl der Gesellschaft handelten.

Es ist heute klarer denn je, dass die Klimakrise nie als Krise behandelt wurde, weder von Politikern, Medien, Wirtschaft noch von der Finanzwelt. Und je länger wir weiterhin so tun, als befänden wir uns auf einem verlässlichen Weg zu geringeren Emissionen und als seien die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung einer Klimakatastrophe im heutigen System verfügbar – oder als könnten wir eine Krise lösen, ohne sie wie eine solche zu behandeln – desto mehr kostbare Zeit werden wir verlieren.

Es gibt eine weitere Sache, die deutlicher denn je geworden ist: Klima- und Umweltgerechtigkeit kann nicht erreicht werden, solange wir die sozialen und ethnischen* Ungerechtigkeiten und die Unterdrückung, die die Grundlagen unserer modernen Welt gelegt haben, weiterhin ignorieren und den Blick von ihnen abwenden. Der Kampf für Gerechtigkeit ist universell. Sei es der Kampf für soziale, rassische, Klima- oder Umweltgerechtigkeit, Geschlechtergleichheit, Demokratie, Menschen-, LGBTQ- und Tierrechte der indigenen Völker, Rede- und Pressefreiheit oder der Kampf für ein ausgewogenes, gut funktionierendes, lebenserhaltendes System. Wenn wir keine Gleichheit haben, haben wir nichts. Wir müssen uns nicht entscheiden und uns darüber spalten, welcher Krise oder welchem Thema wir Vorrang einräumen sollen, denn all dies ist miteinander verbunden.

Als Sie das Pariser Abkommen unterzeichneten, verpflichteten sich die EU-Staaten, eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Die EU hat die wirtschaftliche und politische Möglichkeit, dies zu tun, daher ist es unsere moralische Verantwortung. Und jetzt müssen Sie Ihre Versprechen auch tatsächlich einhalten.

Eine Netto-Null-Emission bis 2050 für die EU – wie auch für andere finanziell glückliche Teile der Welt – kommt einer Kapitulation gleich. Dieses Ziel basiert auf einem Kohlenstoffhaushalt, der nur eine 50-prozentige Chance bietet, die globale Erwärmung auf unter 1,5°C zu begrenzen. Das ist nur ein statistischer Münzwurf, der nicht einmal einige der Schlüsselfaktoren berücksichtigt, wie den globalen Aspekt der Gerechtigkeit, die meisten Kipp-Punkte und Rückkopplungsschleifen sowie die bereits eingebaute zusätzliche Erwärmung, die durch die giftige Luftverschmutzung verdeckt wird. In Wirklichkeit ist die Wahrscheinlichkeit also viel geringer als 50%.

Und weit entfernte Emissionsziele werden nichts bedeuten, wenn wir den Kohlenstoffhaushalt weiterhin einfach ignorieren – was für heute gilt, nicht für eine ferne Zukunft.

Über ein „EU-Investitionsprogramm der nächsten Generation“ zu sprechen, während man weiterhin die Klimakrise und das wissenschaftliche Gesamtbild ignoriert, ist ein Verrat an allen „nächsten Generationen“. Die Wissenschaft sagt uns nicht genau, was wir tun sollen. Aber sie versorgt uns mit Informationen, die wir studieren und auswerten können. Es liegt an uns, die Punkte zu verbinden. Nun, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, und wir werden Ihr extrem unverantwortliches Spiel nicht akzeptieren. Das unzureichende Budget von 50 % bedeutet, dass wir aufgeben müssen. Und das ist für uns einfach keine Option.

Natürlich begrüßen wir nachhaltige Investitionen und Politiken, aber Sie dürfen keine Sekunde glauben, dass das, was Sie bisher diskutiert haben, auch nur annähernd ausreichen wird. Wir müssen uns dem Gesamtbild stellen. Wir befinden uns in einer existenziellen Krise, und dies ist eine Krise, aus der wir uns nicht herauskaufen, aufbauen oder investieren können. Es ist ebenso absurd wie es klingt, ein Wirtschaftssystem, das von Natur aus die Klimakrise anheizt, „wiederherstellen“ zu wollen, um Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren. Unser gegenwärtiges System ist nicht „kaputt“ – das System tut genau das, was es tun soll und wozu es bestimmt ist. Es kann nicht mehr „repariert“ werden. Wir brauchen ein neues System.

Der Wettlauf um die Sicherung künftiger Lebensbedingungen für das Leben auf der Erde, wie wir sie kennen, muss heute beginnen. Nicht in einigen Jahren, sondern jetzt. Und dies muss einen wissenschaftlich fundierten Weg einschließen, der uns die bestmöglichen Chancen bietet, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf unter 1,5 °C zu begrenzen. Wir müssen dem anhaltenden Abriss, der Ausbeutung und Zerstörung unserer lebenserhaltenden Systeme ein Ende setzen und zu einer vollständig dekarbonisierten Wirtschaft übergehen, in deren Mittelpunkt das Wohlergehen aller Menschen und der natürlichen Welt steht.

Würden alle Länder die Emissionsminderungen, die sie sich als Ziele gesetzt haben, tatsächlich durchführen, würden wir immer noch auf einen katastrophalen globalen Temperaturanstieg von mindestens 3-4°C zusteuern. Die Menschen, die heute an der Macht sind, haben die Möglichkeit, den kommenden Generationen eine menschenwürdige Zukunft zu übergeben, bisher praktisch schon aufgegeben. Sie haben aufgegeben, ohne es auch nur zu versuchen.

Die geplante weltweite Produktion fossiler Brennstoffe bis zum Jahr 2030 liegt 120% über dem, was mit dem 1,5°-Ziel vereinbar wäre. Das geht einfach nicht auf.

Wenn Sie den SR1,5-Bericht des IPCC und den UNEP-Bericht über die Produktionslücke sowie das, was Sie im Pariser Abkommen tatsächlich unterschrieben haben, lesen, wird selbst einem Kind klar, dass die Klima- und Umweltkrise mit dem heutigen System nicht gelöst werden kann.

Das ist keine Meinung mehr, sondern eine Tatsache, die auf der derzeit besten verfügbaren Wissenschaft beruht.

Denn wenn wir eine Klimakatastrophe vermeiden wollen, müssen wir es möglich machen, Verträge zu zerreißen und bestehende Abkommen und Vereinbarungen aufzugeben, und zwar in einem Ausmaß, das wir uns heute nicht einmal ansatzweise vorstellen können. Und diese Art von Aktionen sind im heutigen System politisch, wirtschaftlich und rechtlich nicht möglich.

Um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, sind die kommenden Monate und Jahre entscheidend. Die Uhr tickt. Ihr Bestes zu tun ist nicht mehr gut genug. Sie müssen jetzt das scheinbar Unmögliche tun.

Und auch wenn Sie vielleicht die Möglichkeit haben, die Klimakrise zu ignorieren, ist das keine Option für uns – für Ihre Kinder. Im Moment gibt es keinen Ort auf der Erde, an dem Kinder eine Zukunft in einer sicheren Umgebung haben. Dies ist und wird für den Rest unseres Lebens eine Realität sein. Wir bitten Sie, sich der Klimakrise zu stellen.

Luisa Neubauer
Greta Thunberg
Anuna de Wever van der Heyden
Adélaïde Charlier

* Update 20.07.2020:

im Orginaltext steht „racial“ – da wir denken, dass dieser Begriff in seiner Übersetzung als „rassisch“ unglücklich ist, haben wir das das Wort frei mit „ethnisch“ übersetzt. Wir denken, das kommt dem Original am nächsten. Im Orginaltext heißt es:

There is one other thing that has become clearer than ever: Climate and environmental justice can not be achieved as long as we continue to ignore and look away from the social and racial injustices and oppression that have laid the foundations of our modern world. ​The fight for justice and equity is universal. Whether it is the fight for social, racial, climate or environmental justice, gender equality, democracy, human-, indigenous peoples’- LGBTQ- and animal rights, freedom of speech and press, or the fight for a balanced, wellbeing, functioning life supporting system. If we don’t have equality, we have nothing. ​We don’t have to choose, and divide ourselves over which crisis or issue we should prioritize, because it is all interconnected.

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Der Klimawandel vor unserer Haustür 2020 – Wettbewerb https://vegan4future.de/der-klimawandel-vor-unserer-haustuer-2020-wettbewerb/ Thu, 25 Jun 2020 11:01:53 +0000 http://vegan4future.de/?p=915 Aufruf zur Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb: „Der Klimawandel vor unserer Haustür 2020“ Da dieses Projekt mit den Zielen von vegan4future e.V. übereinstimmt, möchten wir Euch folgenden Wettbewerb von climatprojekt.de sehr gerne vorstellen und empfehlen:  Das Projekt „Der Klimawandel vor unserer Haustür 2020“ ist ein internationaler Wettbewerb mit dem Ziel möglichst konkrete Veränderungen des Klimawandels „vor der Haustür“, also hier bei uns in Deutschland, aber auch in anderen Regionen der Welt und dabei besonders in den Entwicklungsländern, nachvollziehbar zu gestalten. Klimawandel ist längst zu einem Schlagwort in der alltäglichen Kommunikation geworden. Die in der Öffentlichkeit diskutierten Klimamodelle geben mögliche Entwicklungen

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Aufruf zur Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb:
„Der Klimawandel vor unserer Haustür 2020“

Da dieses Projekt mit den Zielen von vegan4future e.V. übereinstimmt, möchten wir Euch folgenden Wettbewerb von climatprojekt.de sehr gerne vorstellen und empfehlen: 

Das Projekt „Der Klimawandel vor unserer Haustür 2020“ ist ein internationaler Wettbewerb mit dem Ziel möglichst konkrete Veränderungen des Klimawandels „vor der Haustür“, also hier bei uns in Deutschland, aber auch in anderen Regionen der Welt und dabei besonders in den Entwicklungsländern, nachvollziehbar zu gestalten.

Klimawandel ist längst zu einem Schlagwort in der alltäglichen Kommunikation geworden. Die in der Öffentlichkeit diskutierten Klimamodelle geben mögliche Entwicklungen meist im globalen Maßstab wieder. Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, dass die zu erwartenden Veränderungen nur wenig vorstellbar oder gar erfahrbar sind. Was die einzelnen Veränderungen wirklich für uns bedeuten, dazu stehen meist nur Klimadiagramme zur Verfügung, und es fehlen meist sinnlich erfahrbare Szenarien.

An dieser Stelle möchte unser Projekt ansetzen. Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich für die Problematik des Klimawandels und seinen Folgen interessieren und sich im Kampf für eine zukunftsgewandte und global gerechte Klimapolitik engagieren. Durch das Einreichen von Beiträgen in Form von Artikeln, Fotoserien, Zeichnungen und Videos soll das Problem des Klimawandels dabei sowohl in seinen lokalen Auswirkungen in Deutschland sowie in verschiedenen Regionen der Welt sichtbar gemacht werden.

Auf der Webseite www.climateproject.de und auf Facebook climateproject.de werden die eingereichten Beiträge dargestellt. Die entstandene Website soll veranschaulichen, welche Folgen der Klimawandel auf lokaler Ebene in den Ländern des Südens hat im Vergleich mit der Situation in unserem eigenen Land und in unserer Region. Am Ende werden die Beiträge durch eine unabhängige Jury bewertet und prämiert. Aus den eingereichten Beiträgen soll eine Broschüre für die Umweltbildung zum Thema „Der Klimawandel vor unserer Haustür- die Regionen der Welt“ entstehen, welches in der entwicklungspolitischen und umweltpolitischen Bildungsarbeit eingesetzt werden kann.

Durch unser Projekt soll ein Wissenstransfer ermöglicht und verstärkt werden, von den Expertengemeinschaften zur Öffentlichkeit und insbesondere von der älteren Generation zur jüngeren. Damit soll zu einem umweltgerechten und möglichst klimaneutralen Handeln motiviert werden.

ALSO:

Liebe Freund*innen des Natur- und Klimaschutzes,

Was bedeutet der Klimawandel bei Euch in Eurer Region?

Welche Folgen hat der Klimwandel vor Eurer „Haustür“?

Was hat sich verändert und seid wann?

Eingereicht werden können Artikel, Fotos, Zeichnungen und Videos.

Der 1. Preis wird in Höhe von 500 Euro, der 2. Preis in Höhe von 200 Euro und zwei 3. Preise werden in Höhe von jeweils 100 Euro vergeben.

Mehr Infos gibt es unter www.climateproject.de oder unter info@climateproject.de Wir sind auch auf Facebook unter climateproject.de zu finden.

Wir freuen uns auf interessante und spannende Beiträge.

Grüße vom

Climateproject Team

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Verstand und Herz https://vegan4future.de/verstand-und-herz/ Sun, 31 May 2020 10:04:02 +0000 http://vegan4future.de/?p=901 Liebe Freunde und Leser unseres Blogs! die letzten Monate haben vermutlich wir alle als unsicher erlebt. Der Corona-Virus scheint nicht nur unsere Gesundheit zu bedrohen, sondern beeinträchtigt darüber hinaus anscheinend bei vielen die Lebens- und Denkart. Ich möchte mich hier nicht über die einzelnen Sichtweisen auslassen, mir scheint, die Deutschen haben womöglich das einmalige Talent, bei Fußballmeisterschaften ausgebildete Trainer*innen und in Pandemiezeiten Virolog*innen und Epidemiolog*innen zu sein. Und doch müssen wir als ein Verein, der den Anteil der veganen Lebensweise zur Abschwächung der Klimakatastrophe im Fokus sieht und dabei immer wieder auf die wissenschaftliche Expertise hinweist, auch in Pandemiezeiten der

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Liebe Freunde und Leser unseres Blogs!

die letzten Monate haben vermutlich wir alle als unsicher erlebt. Der Corona-Virus scheint nicht nur unsere Gesundheit zu bedrohen, sondern beeinträchtigt darüber hinaus anscheinend bei vielen die Lebens- und Denkart. Ich möchte mich hier nicht über die einzelnen Sichtweisen auslassen, mir scheint, die Deutschen haben womöglich das einmalige Talent, bei Fußballmeisterschaften ausgebildete Trainer*innen und in Pandemiezeiten Virolog*innen und Epidemiolog*innen zu sein.

Und doch müssen wir als ein Verein, der den Anteil der veganen Lebensweise zur Abschwächung der Klimakatastrophe im Fokus sieht und dabei immer wieder auf die wissenschaftliche Expertise hinweist, auch in Pandemiezeiten der Wissenschaft zuhören.

Vor fast 20 Jahren ergab eine umfassende Literaturanalyse bereits folgendes Ergebnis: Drei Viertel der neu auftauchenden Krankheitserreger, die den Menschen bedrohen, stammen aus »zoonotischen Quellen«, sprich sie werden von Tieren auf Menschen übertragen. 2009 bestätigten die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO und die Weltorganisation für Tiergesundheit OIE diese Zahl mit 70 %, aktuell gibt die FAO auf ihren Webseiten 75 % an. (Quelle: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tierproduktkonsum-pandemien)

Das heißt für uns, noch viel intensiver auf die vegane Ernährung und Lebensweise hinzuweisen und noch mehr Überzeugungsarbeit zu leisten.

Die aktuelle Pandemie wird uns vielleicht für 2 Jahre gefährden, unser Klima ist dagegen ganz sicher für einen sehr viel längeren Zeitraum bedroht. Im Zuge von Corona hat sich der Fokus offenbar verändert und die ersten „Wirtschaftsspezialisten“ fordern nicht nur eine Abkehr von den geplanten Einschränkungen, sondern darüber hinaus sogar eine Abkehr von bisherigen Klimaschutzüberlegungen! Als ob die nur wenigen und unzureichenden Beschlüsse der Bundesregierung und des Parlamentes nicht ernst zu nehmen seien und jetzt die Wirtschaft wichtigere Dinge zu tun habe.

Neben vielen Nachrichten und Meinungen habe ich in den letzten Wochen zwei für mich sehr hilfreiche Beiträge gelesen:

Zum einen ein Schaubild von klimafakten.de: Grundkurs Desinformation: https://vegan4future.de/wie-funktioniert-desinformation/

Dieses Schaubild und Beitrag hat meinem Verstand geholfen, die vielen Neuigkeiten in den Medien darauf hin zu sortieren und bewusste Desinformations-Kampagnen besser zu erkennen.

 

Das Schaubild könnt Ihr von unserer Seite herunterladen.

Und das zweite Bild: Leben stiften in Pandemischen Zeiten: https://vegan4future.de/leben-stiften-in-pandemischen-zeiten/ ein sehr philosophischer und fordernder Text, der mich umso mehr berührt hat.

Und ich fühle mich von dem Bild der zentralen Glaubensvorstellung mit seiner umfassenden Verbundenheit aller Geschöpfe im Gegensatz zu der pyramidischen Darstellung einer vermeintlichen Vormachtstellung des Menschen sehr angesprochen.

Das Eine hat meinen Verstand geholfen, die vielen Nachrichten in allen Medien darauf hin zu sortieren, das zweite Bild hat mein Herz berührt, und ich hoffe sehr, es kann auch Euch nützlich sein. Denn wenn wir die Sicht des Miteinanders konsequenter durchsetzen und leben, kann es keine tierische Versklavung mehr geben, mit dem Effekt, dass die Klimakatastrophe abgeschwächt und sogar verhindert werden kann. Eine schöne Utopie?

Ich glaube es ist keine Utopie, wenn wir helfen, die Denkweisen von vielen zu verändern. Weg vom Ich-Zentrierten, hin zum Bewusstsein als ein Geschöpf, das unter vielen gleichrangigen Arten existiert.

Inmitten der Coronazeit wurden jetzt Zahlen für 2020 veröffentlicht, nachdem noch mehr Deutsche noch weniger Fleisch verzehren und zugleich mehr Spaß am Kochen und selbst Zubereiten entdeckt haben (Tagesschau vom 29.5.2020). Das macht Mut, im Freundes- oder Kollegenkreis darüber zu reden, gesundes Tierproduktfreies auszuprobieren und die Vorteile eines Artenmiteinanders und eines positiven Klimaeffektes anzusprechen. Nutzen wir diese Zeit als Chance!

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Zeit und ich bitte Euch: bleibt gesund!

© Holger Pangritz für  vegan4future e.V.
Göttingen, 31.05.2020

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