Mein Beitrag zum veganen Monat April

von Jürgen Hauschke Zwei Ereignisse sorgten dafür, dass ich mein Leben komplett umgestellt habe und heute vegan lebe. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum es erst soweit kommen musste bis ich zu dieser Erkenntnis kam. Klar war ich tierlieb und eher ein Wald- als ein Stadtmensch, aber mein Leben drehte sich „nur“ in meinem Kosmos. Das Wohlbefinden meiner Familie, finanzielle Sicherheit und coole Freunde, mit denen ich Spaß haben kann, waren meine Prämissen. Warum sollte ich darüber nachdenken, wie mein Essen produziert wird? Was sollte falsch daran sein, Fleisch zu essen, Milch zu trinken, in den Urlaub zu fliegen oder

Vegetative Vermehrung!

Zur zukünftigen Pflanzung von Bäumen und Sträuchern aus eigener Anzucht, wollen wir auf einer kleinen Fläche bei Osnabrück und in unserem kleinen Park in Bad Belzig das „Projekt Stecklinge“ starten. ### Als Stecklinge (auch Stopfer, Steckreis, Steckholz oder Fechser) werden, im Unterschied zum natürlichen Trieb (Ableger), die zwecks vegetativer Vermehrung geschnittenen Sprossteile von Pflanzen bezeichnet. Ein Steckling ist der Teil einer Pflanze, der in ein Kultursubstrat gesteckt wird, damit er eigene Wurzeln schlägt und sich dann zu einer neuen, selbstständigen Pflanze entwickelt. Voraussetzung für die Stecklingsvermehrung ist die Fähigkeit der Pflanze zur Bewurzelung der Sprossteile, also zur natürlichen Ablegerbildung, der

Keinen Millimeter nach Rechts!

Die Wahl im Thüringer Parlament ist nicht nur ein Totalschaden für die Demokratie und der Parteien von FDP und CDU. Es ist ein weiterer erfolgreicher Versuch der AFD, machbare Grenzen auszutesten und das unsagbare weiter nach rechts zu schieben. Immer nur ein Stückchen und das immer wieder, bis die öffentliche Stimmung für eine Machtübernahme der AFD weit genug ausgehöhlt ist. Leider fallen die Parteien und immer mehr die Medien auf diese Art der Meinungsmache und Politik rein. Es ist nicht so, wie die Parteispitzen in Thüringen uns Versuchen weiszumachen, dass es keine Absprachen vor der Abstimmung gab. Die Bundesvorsitzenden der

Mein Beitrag zum veganuary

Warum vegan? Für mich war es ziemlich leicht. Quasi vegetarisch aufgewachsen, war die Entscheidung einfach noch die anderen tierischen Produkte wegzulassen, ziemlich unbewusst und schnell gemacht. Bewusstsein für meine Entscheidung kam erst später, als mir immer klarer wurde, wogegen ich mich entschieden hatte. Gegen die Unterstützung von Tierleid, gegen die Ausbeutung von Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, um uns Billigfleisch und Billigmilchprodukte zu liefern,  gegen die Unterstützung von Massen an CO²,  die durch die (tierische) Landwirtschaft ausgestoßen werden. Beim Einkaufen von Lebensmitteln und Kleidung, beim Besuch im Zirkus, wurde mir immer klarer, was ein bestialisches System dahinter versteckt ist, was

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

Wie sicherlich einige von Euch nehme ich in diesen Tagen Abschied vom vergangenen Jahrzehnt und ziehe ein Resümee der letzten 12 Monate. Dabei hoffe ich nicht nur auf ein gutes kommendes Jahr, sondern auf ein „goldenes“ 20er Jahrzehnt (Selbstverständlich ohne die Folgen der 1930er Jahre). Ich glaube, wir betreten ein, für uns alle entscheidendes Jahrzehnt, deswegen möchte ich Euch durch diesen Artikel mit dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse führen. Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Ich widme

Pressemitteilung #NeustartKlima

for-Future Gruppen unterstützen den Globalen Klimaaktionstag Wir, for-Future-Gruppen, rufen am 29. November 2019, zusammen mit Fridays for Future zum Globalen Klimaaktionstag (Global Day of Climate Action) auf. Mit dem Aktionstag fordern wir von der internationalen Staatengemeinschaft, die vom 2. bis zum 13. Dezember 2019 im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Madrid tagen wird, globale Klimagerechtigkeit ein. Trotz der weltweiten massiven und anhaltenden Proteste von Fridays for Future und anderer Gruppen steigen die weltweiten Treibhausgasemissionen weiter an. Dies bedeutet eine globale Bedrohung unserer Lebensgrundlage. Wir fordern deshalb, international ambitionierte und effektive Maßnahmen zu ergreifen, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens doch noch

offener Brief Wolfschutz

Unsere Position zum Schutz des Wolfes Am 28.10. hat unser Vorsitzender an einer Petition zum Thema Wolfschutz der NABU teilgenommen. Daraufhin erhielt er umgehend eine Email des Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler – CDU  (Brief download hier.) Seine Antwort darauf ist folgende:  Sehr geehrter Herr Güntzler,herzlichen Dank für Ihre Reaktion auf die Petition zum Umgang mit Wölfen. Ich lese jedoch heraus, dass sie eigentlich grundsätzlich gegen den Schutz von Wölfen sind. Leider handelt sich Ihr Schreiben um eine Art Serienbrief, der vielfach auf diese Petition von den jeweiligen Abgeordneten verschickt wird. Bei allem Verständnis dafür, dass Ihre Zeit knapp und kostbar ist,

Warum wir sind!

Der Verein vegan4future e.V. wurde von bundesweit aktiven Klimaschützenden gegründet, die den Anteil der tierlichen Produkte in der Ernährung am Weltklima und dem damit stattfindenden Raubbau unseres Ökosystems, als einen entscheidenden Faktor ansehen. Bei einer konsequenten, regional und saisonal bedachten veganen Ernährung, wird der CO2-Abdruck bis zu 2 Tonnen pro Person und Jahr reduziert (laut BMU). Das sind ca. 17 % Einsparung, bei gleichbleibendem Lebensstil (*1). Die Erfahrungen zeigen aber, dass die Achtsamkeit für den übrigen Verbrauch steigt und es einen weitaus größeren Effekt gibt (*2). Dazu kommt, dass laut aktuellem IPCC-Bericht ca. 80 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen für die Tierproduktion

SCHLACHTUNTAUGLICH !!!

Leserbrief an das Göttinger Tageblatt zum Bericht Ebergeruch vom 26.10.19 Ich weiß nicht, welcher innovativer Ansatz der Universität Göttingen in Zeiten der Diskussion des Klimawandels hier verfolgt wird. Ich kann keinen sehen. Hier wird über ein neues Forschungsprojekt berichtet, bei dem der Ebergeruch bei der Herstellung von Wurstwaren abgebaut und geschmacklich nicht mehr zu erkennen sein soll. Sie berichten von „Fehlgeruch von kastrierten männlichen Mastschweinen“, von „geruchsbelastung“ und einem „unangenehmen Geschmack“. Sie verwenden in einem Satz Kastration und erleiden von Schmerzen mit einer „Verbesserung des Tierwohls“. Im letzten Absatz wird die „vollständige und wertschöpfende Verwendung aller geschlachteter Tiere“ aus „ethischen“

Wir holen uns unsere Zukunft zurück!

Ich bin ratlos und wütend. Und wie ich heute feststellen konnte, geht es vielen anderen genauso. Und dann las ich heute Morgen auch noch die Nachricht, die Regierung würde ihr schmales Aktionspaket weiter verringern. Fassungslosigkeit! Als das Ergebnis des Klimakabinetts am 20.09.19 bekannt gegeben wurde, stand ich mit meiner Familie vor der FFF Demo in Rosenheim. Ich konnte es nicht fassen, wie respektlos die Regierung mit den berechtigten Sorgen der Menschen umging und wie ideenlos und unambitioniert die Maßnahmen im Klimapaket sein würden. „Wir liefern jetzt“ – hieß es. Was geliefert wurde, war allenfalls eine alte, fettige Pasta, die in