Mein Beitrag zum veganuary

Warum vegan?

Für mich war es ziemlich leicht. Quasi vegetarisch aufgewachsen, war die Entscheidung einfach noch die anderen tierischen Produkte wegzulassen, ziemlich unbewusst und schnell gemacht. Bewusstsein für meine Entscheidung kam erst später, als mir immer klarer wurde, wogegen ich mich entschieden hatte. Gegen die Unterstützung von Tierleid, gegen die Ausbeutung von Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, um uns Billigfleisch und Billigmilchprodukte zu liefern,  gegen die Unterstützung von Massen an CO²,  die durch die (tierische) Landwirtschaft ausgestoßen werden. Beim Einkaufen von Lebensmitteln und Kleidung, beim Besuch im Zirkus, wurde mir immer klarer, was ein bestialisches System dahinter versteckt ist, was nicht nur den Tieren schadet, sondern auch den Menschen, unserem Planeten. Manchmal ist das alles unglaublich bedrückend, aber dann trifft man andere Menschen, die sich auch für diese sanfte Art der Ernährung entschieden haben. Die ebenso nicht leise dabei zusehen wollen, wie wir alle zu Grunde gehen. Und dann wird auch klar, dass ich mich mit den Vegan sein nicht nur gegen Dinge entscheide, sondern auch für so viele Dinge. Wofür? Für eine bessere Gesundheit, für mehr Gelassenheit, mehr Liebe, mehr Fröhlichkeit. Ja, mehr Fröhlichkeit! Jetzt kann ich Tiere mit Liebe betrachten und ohne schlechtes Gewissen. Auch mehr Fröhlichkeit beim Kochen. Was eine Freude, sich an so verschiedensten Früchten, Gemüsen, Getreiden, Hülsenfrüchten und vielem vielem mehr bedienen zu können. Das Gefühl von Verzicht kommt da eigentlich nie auf.

Also warum vegan? Weil es eben kein Verzicht ist, sondern eine Bereicherung und ein Schritt in die richtige Richtung. In Richtung Hoffnung.

Julie ist seit August 2019 Mitglied im Verein vegan4future e.V.

©Julie Kellner, Januar 2020

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